Allgemeine Bemerkungen zu dem 160er
Bei Interesse am Beleuchtungskasten: Das Aquarium auf der Seite „Beleuchtungskasten” ist ähnlich. Die Beschreibung dieses Beleuchtungskastens kommt noch. Ich habe die Abdeckung mehrmals gebaut.
Dieses Aquarium hat die Maße 160x60x60 cm und hat somit 576 Liter brutto. Es ist aus 12mm-Glas geklebt und sauber verarbeitet.
Diese Seite dürfte für fortgeschrittene Aquarianer recht interessant werden, da ich hier den kompletten Aufbau beschreiben werde. Vom Filter- und Terrassenbau, Bau des Beleuchtungskastens bis zur Bepflanzung.
Das 160er am 27.2.2009. Alles noch nicht endgültig. Die Pflanzen sind zügig angewachsen. Muß allerdings erst noch sehen wie was wächst und dann noch umpflanzen Ohne zusätzliche Beleuchtung aufgenommen. Die Beleuchtung besteht aus 4 x 80W T5. Blaualgen waren auch schon da. Hatte mit Karton abgedunkelt. Siehe „Blaualgen für Fortgeschrittene”.

Strömungsbremse und Sicherheitsloch
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Eine kleine Strömungsbremse und ein „Sicherheitslöchlein”. Eine Strömungsbremse nimmt mann, wenn man zwar den Wasserdurchsatz einer starken Pumpe erhalten will, nicht aber die Turbulenz. Man kann sie auf verschiedene Weise herstellen. Siehe Strömungsbremse. Auch kann man an dem grauen Ansaugrohr ein kleines „Sicherheitsloch” sehen. So ein kleines Löchlein - hier 3mm - bohrt man 1 oder 2cm unterhalb des endgültigen Wasserstandes in das Ansaugrohr, damit bei einem eventuellen Leck im Außenfiltersystem nur 1 oder eben 2cm des Aquariums auslaufen können. Fällt der Wasserstand unter das Loch, so saugt die Pumpe Luft und bleibt kurz darauf stehen - genauer; sie dreht sich zwar, fördert aber kein Wasser mehr. Will man, daß der Filter auch bei niedrigerem Wasserstand noch läuft, so steckt man einen kleinen Stöpsel in das Loch. Man sollte ihn aber nach dem auffüllen des Aquariums wieder entfernen! So ein Sicherheitsloch muß man natürlich nicht machen. Es ist aber kein Fehler nicht und so können vorsichtige Leute besser schlafen. 

Die Pflanzen wachsen sehr stark
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1. April 2009: Da das Aquarium ziemlich hell ist, eine gute CO2-Versorgung hat und mein neuer Wasserpflanzendünger (ein spezieller Hydrokulturdünger + extra Eisen + extra Stickstoff) offenbar funktioniert, wachsen die Pflanzen sehr gut - fast zu gut. Sie machen zu viel Arbeit! Zumindest die Schnittpflanzen. Es muß alle 7 bis spätestens 10 Tage abgezwickt und wieder neu gepflanzt werden. Das ist mir auf die Dauer zu viel Arbeit. Andererseits dauert es noch eine Zeit, bis die weniger Arbeit machenden Pflanzen herangewachsen sind. Also Geduld. Nicht gerade meine Tugend. Als Beleuchtung sind 2 spritzwassergeschützte Doppelbalken T5 mit je 2 x 80 Watt installiert, also insgesamt 320 Watt! Die Leuchtstofflampen sind Narva Nature superb, eine gute Farbe mit genügend Blau- und Rotanteil. Sie brennen allerdings meistens nur ca. 6 Stunden zusammen, die restliche Zeit - ca. 3-4 Stunden brennen jeweils die vorderen bzw. die hinteren beiden Lampen. Also ca. den halben Tag 160 W und den restlichen halben Tag volle 320 W. Insgesamt ist die Beleuchtung zwischen 12 und 14 Stunden an, eher 14. Das Aquarium hat keine Deckscheiben!

26. Mai 2009
Das Aquarium am 26. Mai 2009. Die Echinodorus osiris rubra auf der linken Seite wird langsam aber sicher zu groß. Ich werde sie „abgeben” müssen. Es ist nicht so einfach Pflanzen zu finden, die - auch noch möglichst schnell - bis knapp zur Wasseroberfläche wachsen - aber gefälligst nicht weiter! Die rötliche Echinodorus ganz rechts wird langsam größer, bei den Hybriden weiß man aber nie so recht wie groß sie endgültig werden. Früher hatte ich es da leichter: Im Laden waren immer genügend Pflanzen zur Auswahl, auch waren die zu groß gewordenen immer sehr gut zu verkaufen.

15. Juni 2009
Sehr viele Pflanzen entfernt, unter anderem die große Echinodorus osiris, denke daß ich jetzt nicht mehr so oft Pflanzen einkürzen und entfernen muß. Die restlichen Schwertpflanzen werden wohl eine Weile brauchen bis sie oben ankommen. Negativ ist zu bemerken, daß sich auf den stark beleuchteten (320 Watt!) Terrassensteinen auf der rechten Seite und auf dem Bolbitis heudelotii an der Rückwand einige Pinselalgen entwickelt haben. Werde sie wohl mechanisch entfernen müssen. Die Caridinas fressen sie nicht. Die Alternanthera reineckii „rosablättrig” (Handelsname A. rasaefolia) in der rechten Hälfte ist neu. Es ist normalerweise eine einfach zu kultivierende Pflanze, die keine hohen Ansprüche stellt. Die Pflanzen haben noch emerse Blätter, es müssen sich erst noch Unterwasserblätter bilden. Die sind dann auch roter - und schöner.
Diese Echinodorus war ca. 70 cm groß. Zum Größenvergleich: Diese weißen Wannen sind 72cm lang.

12. Juli 2009
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Ziemlich viel Schnittpflanzen entfernt, 2 verschiedene „Tigerlotus” besorgt. Genauere Unterschiede der verschiedenen „Arten” werden bei den Pflanzen des 160ers kommen. Es sind auch Pinselalgen da. Trotz fast keinem Nitrat und - momentan - 14-tägigem Wasserwechsel, jeweils die Hälfte. Habe eine Wasserleitung vom Tank ein Stockwerk tiefer bis neben das Aquarium gelegt, so macht der Wasserwechsel - fast - keine Arbeit. Werde es noch genauer beschreiben. Die Luftbläschen an der Oberfläche sind Sauerstoffblasen von den Pflanzen, speziell abends perlen die Pflanzen ziemlich stark. Die Fotos sind wegen Spiegelungen während des Tages - z.B. Sonne - alle abends aufgenommen. Den Wasserwechsel mache ich nicht weil er notwendig wäre, sondern die Pflanzen lassen sich bei niedrigerem Wasserstand besser abzwicken und neu einpflanzen. Man kann also auch Wasserwechsel machen, weil man Pflanzen auslichten will.  Für fortgeschrittene Aquarianer. Hier kann man gut sehen, daß eine große Pflanze nicht in die Mitte oder knapp daneben gepflanzt werden darf! Die grüne Echinodorus auf dem Foto oben steht zu sehr in der Mitte, es sieht nicht harmonisch aus. Als Ausrede hätte ich zu bieten: Diese Pflanze - und einige andere - waren irgendwie „übrig” und ich habe sie damals „irgend wohin” gepflanzt, wo noch eine Stelle frei war. Ist aber trotzdem nur eine Ausrede.

Erstellt: März 2009 Letzte Bearbeitung: Januar 2010
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