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Die Fehler der Anfänger

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Hier sollen die häufigsten Fehler besprochen werden, die den neuen Aquarianern die Freude am Aquarium nehmen.

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Grundsatz:
Wenn man ein Aquarium von Anfang an richtig betreibt, funktioniert es einwandfrei und macht nicht soo viel Arbeit!

Wir hatten früher ein Zoogeschäft in München, oder vielleicht besser ein „Aquaristikfachgeschäft”. (ZOO-SPLETT)
Da haben wir logischerweise auch Aquarien verkauft und Anfänger beraten. Es waren viele Aquarien und viele Anfänger! Somit kenne ich die Probleme und Verführungen, mit denen Aquarianerneulinge konfrontiert werden!

Eine grundlegende Beschreibung über ein neues Aquarium ist auf der Seite Das Aquarium des Verwandten. Die sollte vielleicht zuerst gelesen werden. Auch die Seite Wieviel füttern ist speziell für Anfänger sehr wichtig - natürlich auch für alle Aquarianer, da zu viel füttern leider sehr weit verbreitet ist. Fische für Anfänger sind unter Fische/Fische allgemein/Fische für Anfänger aufgelistet

Schaut man sich im Internet um, so könnte man meinen, daß die Schwierigkeiten der Anfänger nur im „Nitritpeak” liegen würde. „Peak” ist englisch und bedeutet laut Wörterbuch so viel wie „Berg” oder „Spitze” oder „Zacke”. Diese Ausdrücke suggerieren „Unüberwindbarkeit” oder „Gefahr”. Dabei ist der Nitritanstieg bei einem richtig eingefahrenen Aquarium höchstens ein „Hügel”, im Idealfall ein „sanfter Hügel”. Wenn noch wenig Bakterien da sind steigt der „Hügel” Nitrit, um später, wenn genug Bakterien da sind wieder abzufallen. Das ist absolut normal und ok, da braucht man kein Problem daraus zu machen - es ist nämlich keins. Aquarianer, welche Schwierigkeiten mit Nitrit haben sind entweder schlecht beratene Anfänger oder Murkser! Manche Leute haben leider kein Gespür dafür, wie viel Futter sie ins Aquarium kippen dürfen. Oder auch wie viele Fische ein neu eingerichtetes Aquarium verkraften kann.

Wenn man neuen Aquarianern erklärt, wie das mit den Bakterien funktioniert und sie Vertrauen in den Händler haben, so gibt es diesbezüglich keine Schwierigkeiten - jedenfalls hat es bei uns im Laden und auch später keine gegeben.
 


 

Eine kleine Erklärung zu den Vorgängen in einem frisch eingerichteten Aquarium
Da man eher etwas tut - oder eben nicht tut - wenn man die Zusammenhänge richtig verstanden hat, will ich versuchen zu erklären was da im Aquarium eigentlich passiert. Wie immer möglichst einfach! Es ist auch wichtig, daß man das „verinnerlicht” und nicht nur „liest”.
Aller „Abfall” im Aquarium muß von Bakterien verarbeitet werden. Mit „Abfall” ist in diesem Fall alles gemeint, was innerhalb des Behälters an organischer Substanz anfällt, also Futterreste, die Ausscheidungen der Fische und eventuell abgestorbene Pflanzenteile. Auch eine im Aquarium ertrunkene Fliege zählt dazu. Bei offenen Aquarien auch der Staub aus der Wohnung, der sich auf der Wasseroberfläche genauso absetzt wie überall sonst auch.
Der Abbau geht über Ammonium - Nitrit - zu Nitrat. (Außerdem sind noch andere Zwischenstufen vorhanden, da wird es aber komplizierter. Auch ist  Ammonium/Ammoniak je nach pH-Wert ungiftig oder über pH 7 etwas bis sehr giftig, das ist aber in der Praxis nicht soo wichtig. Speziell nicht für Anfänger!)  Ammonium und Nitrat sind also „nicht gefährlich”. Nitrit dagegen schon. Die erste prinzipielle Schwierigkeit liegt nun darin, daß in einem neuen Milieu noch keine oder zumindest wenig Bakterien vorhanden sind. Die zweite Schwierigkeit besteht darin, daß sich zwar die Bakterien die den „Abfall” zu Nitrit verarbeiten zügig vermehren. Die Bakterien, welche für den Abbau des Nitrits zu Nitrat zuständig sind, teilen sich aber seltener und vermehren sich somit bedeutend langsamer. Auch können sie natürlich erst zum wachsen anfangen, wenn sie genügend Nahrung haben. Und da sie dafür Nitrit benötigen, können sie erst zum existieren anfangen, wenn überhaupt Nitrit da ist. Deshalb bleibt der Abbau zuerst beim Nitrit hängen. Erst wenn genug nitritabbauende Bakterien vorhanden sind funktioniert auch diese Stufe reibungslos.
Soweit die mehr theoretische Erklärung. Ich habe die Geschichte mit den Nitrit abbauenden Bakterien mangels eigenem wirklichem Wissen aus meinen beiden Büchern über Mikrobiologie, sehr vereinfacht „abgeschrieben”. Auf das Abschreiben der Namen der verschiedenen Bakterien habe ich bewußt verzichtet. Solche Effekthascherei ist nicht mein Ding. Schließlich kann ich diese Viecher nicht bestimmen und somit könnte ich die Namen nur abschreiben.
Wenn jemand diese ganze Angelegenheit im Original nachlesen will, siehe hier. Es ist aber im Original bedeutend komplizierter und anscheinend auch nicht alles völlig eindeutig.

Nitrit ist für Fische giftig, allerdings nicht in dem Maße wie allgemein angenommen wird, meistens sind erst Werte über 2mg/l wirklich gefährlich, das hängt auch mit dem Sauerstoffgehalt des Wassers zusammen. Je höher der Sauerstoffgehalt, desto weniger giftig ist Nitrit. Die Fische tolerieren einen langsamen Nitritanstieg recht gut, ein Umsetzen aus nitritfreiem Wasser in nitrithaltiges ist jedoch fast immer tödlich. Daher darf man erst neue Fische ins Aquarium setzen, wenn überhaupt kein Nitrit mehr messbar ist. Garnelen oder Krebse ragieren manchmal bedeutend schneller auf Nitrit als Fische, aber auch nicht  unbedingt und immer. Es kann auch umgekehrt sein.
Nimmt man ein neu eigerichtetes Aquarium und läßt es leer stehen, entwickeln sich darin die notwendigen Bakterien von alleine. Es sterben erfahrungsgemäß immer einige Pflanzenblätter ab, somit ist für das notwendige „Futter” für die Bakterien gesorgt. Wenn man nach ca. 14 Tagen die ersten Fische in so ein Aquarium setzt, sind bereits Nitrit abbauende Bakterien vorhanden. Nimmt man dafür bei einem 60er z.B. nur 5 Neonsalmler und füttert diese wenigen Fische sparsam, so bleibt das Nitrit im grünen Bereich. Man sollte aber trotzdem Nitrit messen und erst dann neue Fische dazu setzen, wenn keins mehr zu messen ist.


 

Die Praxis
Setzt man nun in ein neues Aquarium sofort Fische hinein und füttert sie auch tüchtig, so gibt es mit Sicherheit einen „Nitritpeak”. Wahrscheinlich würden in diesem Fall sogar Fische sterben. Da diese ganze Geschichte aber inzwischen allgemein bekannt ist macht das niemand mehr.  Oder doch ??
Man kann jetzt bei einem frischen Aquarium die Fische normal füttern und solange durch täglichen Wasserwechsel die Nitritmenge verdünnen bis sich genügend nitritabbauende Bakterien vermehrt haben. Diese Methode ist aber nicht besonders elegant - auf gut deutsch ziemlich dümmlich.
Außerdem ist dieser ewige Wasserwechsel - meistens mit frischem Leitungwasser - in einem neuen noch nicht funktionierenden Aquarium für das „biologische Funktionieren” nicht gut. So ein Aquarium wird also im Vergleich zu einem Becken ohne diesen häufigen Wasserwechsel länger brauchen bis es richtig läuft.

Man kann nämlich das Aquarium auch einige Zeit - bis zu zwei Wochen - leer stehen lassen und erst dann - vorerst - einige wenige Fische einsetzen (wie weiter oben bereits beschrieben). Eine kleinere Apfelschnecke oder auch einige Turmdeckelschnecken können sofort ins Aquarium gesetzt werden, aber jedenfalls noch keine Fische. Posthornschnecken wären zum einfahren zwar sehr gut geeignet, sie sind aber in einem Gesellschaftsaquarium nicht so erwünscht und man bekommt sie nicht so einfach wieder heraus. Wenn man jetzt noch sehr wenig füttert wird es erst gar keinen gefährlichen Nitritanstieg geben. Auch ohne Wasserwechsel.

Dann gibt es natürlich noch eine dritte Möglichkeit, sie ist allerdings nur sehenden Aquarianern zu empfehlen oder eben Menschen, die auch ein Gespür für die Natur und speziell für ihr Aquarium haben. Man kann nämlich auch ein Aquarium einrichten, es zwei - drei Tage stehen lassen und dann einige Fische einsetzen. Vielleicht einen kleinen Fisch pro 10 Liter. Wenn man diese Fische sparsam füttert, also nur jeden zweiten Tag wenig so wird es in solch einem Aquarium erst gar kein Nitrit geben. Allerdings hat diese Methode ganz gewaltige Einschränkungen: Sehr wenig Menschen haben so viel Gespür für ihr Aquarium, daß sie sich diese Methode leisten können! Lassen Sie also besser die Finger davon! Auf der Seite „Das 60er” werde ich es genauer beschreiben - da habe ich es so gemacht. Ich mache es immer so! Und selbstverständlich habe ich keine Probleme mit Nitrit!
Bitte erst machen wenn man von den messenden Aquarianern zu den Sehenden gewechselt ist! lachen-transp


Sollte man der Meinung sein, daß man Starterbakterien ins Aquarium bringen muß so nimmt man etwas Dreck vom Straßenrand und gibt ihn ins Aquarium. Die Bakterien um die es hier geht sind nämlich überall vorhanden. Auf dem Land wahrscheinlich mehr als in der Stadt. Sollte man es nicht glauben, kann man auch ca. 100ccm Schlamm aus dem Weiher pro 100 Liter Aquarium nehmen, möglichst aus einem Weiher ohne Fische. Oder auch eine Tasse Mulm aus einem Aquarium, aber nur aus einem guten. Hat man einen Hang zum „wissenschaftlichen”, so gibt man etwas Erde in ein Glas mit Wasser und rührt kräftig um. Am nächsten Tag kann man dann das über der Erde stehende Wasser ins Aquarium geben. Da sollen diese Bakterien auch drin sein. Ich kenne diese Methode zwar, aber die Bakterien habe ich nie nachgeprüft.
Es geht aber auch ohne Dreck oder Schlamm. An den Pflanzen sind genügend Bakterien dran. Meistens dauert die Einfahrphase dann aber länger. Also eine Tasse der richtigen „Dreckbrühe” ist kein Fehler nicht.  Man kann natürlich auch Starterbakterien kaufen, das Geld ist aber in einen guten Wasserpflanzendünger besser angelegt.
Da ich aber nicht alles doppelt schreiben will - > siehe “Das Aquarium des Verwandten”, (der oder die in Wirklichkeit kein Verwandter ist.  zwinkern-transp_grau)

Es gibt leider immer noch Aquarianer - oder zumindest bezeichnen sie sich als solche - bei denen der Aquariumboden noch 30 Minuten nach dem Füttern mit nichtgefressenem Futter bedeckt ist. Solche Menschen sollten wahrscheinlich besser einen Bildschirmschoner als ein echtes Aquarium nehmen. Da gibt es inzwischen auch sehr schöne! Und die machen keine Arbeit! Und die sind billiger! Und da gibt es keinen Nitritpeak!

Die Hauptprobleme der Anfänger liegen auf Seite des Handels in der Beratung und auf Seite der Aquarianer im nicht vorhandenen Vertrauen oder in der Meinung alles besser zu wissen.
Kann man einen angehenden Aquarianer von der Ehrlichkeit - das verträgt sich sehr wohl mit Geld verdienen - des eigenen Handelns überzeugen, so ist der Weg in die Aquaristik nicht schwer.
Ein Problem sind aber auch die Angaben in den Broschüren der Futtermittelhersteller. Die wollen verkaufen, dieses geht aber sehr oft auf Kosten der Fische. So finde ich es ziemlich übel wenn da steht, daß man die Fische 3 x täglich füttern soll. Das ist absoluter Unsinn. Und da auch in der Aquaristikbranche der Wettbewerb immer härter wird, wird immer dreister geworben. Es wird also noch größerer Unsinn geschrieben!
Bei Gelegenheit werde ich die Stelle suchen und hier bekannt geben. Vielleicht besser unter Kommerz.
Soviel sofort: Es steht in einer pdf-Datei, die man sich bei JBL holen kann.


Somit ist das mit dem Nitrit hoffentlich erledigt und wir können zu den wirklichen Problemen kommen:
Es ist manchmal außerordentlich schwierig Anfängern klar zu machen, daß Skalare, Schwertträger, Sumatrabarben, größere Labyrinthische, größere oder sogar mittlere Barsche, Schleierschwänze, Antennenwelse oder überhaupt größer werdende Fische nicht in ein 60er oder 80er Aquarium passen. Natürlich „passen” sie ins Aquarium, irgendwie passt alles, aber diese Aquarien werden dann nie richtig funktionieren. Da liegt mit die Hauptschwierigkeit!
Als Beispiel oder zum besseren Verständnis: Zwei ausgewachsene Sumatrabarben werden ein 60er oder auch ein 80er terrorisieren, da gibt es keinen Frieden mehr im Aquarium. Und da Streß schädlich für die Gesundheit ist, werden die anderen Fische nicht lange gesund bleiben. Genauso ist es mit einem Schwertträger Männchen oder einem Paar Königscichliden, allen ostafrikanischen Barschen (fast allen) oder selbst einem einzelnen großen Black Molly in einem 60er. Oder ein einzelnes Kirschbarbenmännchen, welches 3 Weibchen laufend durchs Aquarium treibt. So lange bis alle 3 Weibchen tot sind!
Alles schon da gewesen!
Zudem werden die Fische alt, man kann dann nichts mehr dazu setzen. Die „nicht mehr benötigten” Fische dann ins Klo zu entsorgen ist ausgesprochen unfein, solchen Menschen sollte man das Halten von Tieren verbieten! Diese Meinung habe ich immer und überall vertreten. Sollten eventuelle Leser dazu gehören sind sie genauso gemeint!
(Wenn man einen Fisch unbedingt töten muß, so schneidet man ihm mit einem scharfen Messer oder einer nicht abrutschenden Schere - Gartenschere, Schere für Pappe mit  kleinen Zähnen gegen das Abrutschten o.ä. - das Genick durch.)
Man muß sich also vorher überlegen was ins Aquarium kommen soll. Das ist ganz wichtig! Es gibt so viele klein bleibende Fische, daß da immer noch genügend Arten übrig bleiben, z.B. alle Nannostomusarten, überhaupt kleine Salmler und Barben, auch kleine Lebendgebärende. Schwieriger ist es mit den Algen fressenden Arten, da bleiben eigentlich nur Otocinclus übrig. „Babyantennies” oder ähnliche Fische gibt es nicht. Das sind unfeine Methoden der Verkäufer.
Nachtrag Aug 2012: Sehr gute Algenfresser sind sog. Geweihschnecken - mit oder auch ohne Geweih. Werde sie bei Gelegenheit etwas genauer beschreiben und auch Fotos beifügen.
Daß „algenfressende” Garnelen ab dem Moment keine Algen mehr fressen, wo sie genügend anderes Futter bekommen dürfte inzwischen wohl bekannt sein. Caridinas „zupfen zwar überall herum”, aber richtig Algen fressen sie nur, wenn sie nichts anderes bekommen - oder eben fast nichts. Das soll nicht heißen, daß Garnelen keine sehr guten Algenfresser sind, man darf sie eben - solange Algen da sind - nur nicht zusätzlich füttern.
Wenn man unbedingt größere Fische halten will kann man es später in einem größeren Aquarium immer noch machen, ich habe nichts gegen große Fische - aber eben nicht in einem 60er. Und auch besser nicht als Anfänger.

Das zweite Problem ist der Wasserwechsel und die weitere Pflege des Aquariums. Entweder die Leute machen gar nichts oder sie panschen ewig im Aquarium herum. Beides ist falsch, wie immer ist der Mittelweg der richtige. Es ist inzwischen eine extra Seite über den Wasserwechsel vorhanden.

Als drittes kommen irgendwelche Schwierigkeiten mit der Technik oder der Einrichtung. Entweder wird der Filter falsch gepackt, der Einlauf weist in die falsche Richtung, die halbe Einrichtung besteht aus Muscheln oder ähnliches.
Eine Erklärung wie man einen Filter am besten packt kommt noch.
Ist inzwischen da: Filter-packen
Die Geschichte mit dem Einlauf ist bereits unter Filterströmungsrichtung beschrieben.

Das sind nach meinen Erfahrungen die 3 Hauptschwierigkeiten.
Eventuell kommen später Algenprobleme dazu. Speziell Pinselalgen machen manchmal Ärger. Bei mir auch.

Bleibt noch das Problem mit der ewigen Fütterei. Das ist aber ein allgemeines Problem und nicht nur eins der Anfänger.
Vielleicht muß man auch noch extra betonen, daß immer nur eine Person füttern darf. Die muß die Futterdose „verwalten”. Wenn jedes Familienmitlied füttern darf wird immer zu viel gefüttert. Gilt übrigens auch bei Hunden.
 

Nachtrag:
Da es dieses Problem bei uns eigentlich nicht gab hätte ich es fast vergessen. Es geht um das Vertrauen des Kunden in den Verkäufer! Woher soll der Aquarianer wissen, daß es der Verkäufer oder im weiteren Sinn der „Berater” (das ist der mit den guten Tipps) auch ehrlich meint und ob er auch wirklich was von der Sache versteht? Unsere Stammkunden wußten das und bei den neuen Kunden haben die Schauaquarien und die sauberen Verkaufsbecken zuerst ein mal sehr überzeugend gewirkt. Die Bestätigung für unsere Kompetenz kam dann etwas später.
Dieses Vertrauen ist wichtig, damit der Aquarianer weiß, daß er nicht alle „guten Ratschläge” von irgendwelchen Schlaumeiern befolgen darf. Der alte Spruch, daß zu viele Köche den Brei verderben trifft nämlich auch auf die Aquaristik zu!
Zwar gab es damals noch kein Internet, aber schon viele Zoohändler mit „nicht so viel Wissen”.
Die manchmal geäußerte Meinung, daß es solche Zoogeschäfte wie unseres eins war heute nicht mehr gibt ist insofern falsch, als daß es sie damals auch nicht gegeben hat! Es hat um 1975 in ganz München nur höchstens 1 oder 2 so ähnliche Geschäfte gegeben, die restlichen Zoohändler hatten ziemlich wenig Ahnung von der Aquaristik!
Ich kann das aus zweierlei Gründen recht gut beurteilen: Erstens hat ein großer Teil der Münchner Zoohändler bei eben dem Großhändler Fische gekauft, wo ich um 1965 herum gearbeitet habe und zweitens haben wir später, als das Geschäft verkauft war und ich hier Fische gezüchtet habe, einen Teil dieser ehemaligen Konkurrenz beliefert. Da habe ich ziemlich viel mitbekommen.

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Erstellt:  Januar 2007,
Überarbeitet, ergänzt:  Oktober/November 2007,  Mai 2009

 

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