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Aquarien- und Fischfotografie

Spektrum 

 

Eine Anleitung wie man Aquarien und deren Bewohner am besten fotografieren kann.

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Da letztens in einem Videolehrfilm ein Berufsfotograf Fische ohne Blitz und ohne Autofokus fotografiert hat - entsprechend miserabel war das Ergebnis - möchte ich hier doch meine eigenen Erfahrungen aus einigen Jahrzehnten mitteilen.
Vorneweg: Fische fotografieren war früher eine zeitraubende Angelegenheit, man mußte viel Geduld, möglichst eine kostspielige Ausrüstung und auch mehrere Filme investieren um wenigstens einige gute Aufnahmen zustande zu bringen. Heute mit den digitalen  Kameras ist es schon fast einfach geworden. 
Aber eben nur fast. Deshalb hier einige Tipps wie es einfacher und auch möglichst besser geht.
 

Ein kurzer Überblick für schnelle Leser
Erste Versuche Fische oder Aquarien zu fotografieren.
Warum ich Kameras von Olympus verwende.
Die Probleme der Fischfotografie, warum Fische fotografieren nicht ganz einfach ist.
Die Probleme der Aquarienfotografie, wie man ein Aquarium fotografiert.     Soll noch kommen.
Sucherkamera oder Spiegelreflex? Vor- und Nachteile beider Systeme.
Welche Kamera kaufen? Dieser Absatz ist gelöscht, eine überholte Version kommt demnächst auf der Seite „Fotokurs” (September 2010)
Sklavenblitzgeräte, eine brauchbare Alternative.
Moderne digitale Blitzgeräte mit Funkverbindung zur Kamera.
Fotobecken, ein spezielles Aquarium um Fische zu fotografieren.             Kommt noch
Kürvette, ein Minibecken um Fische zu fotografieren. Siehe Fotokürvette

 

Ein kurzer Überblick für eilige Leser.
Die zwei Hauptprobleme beim fotografieren von Aquarien und Fischen sind die Spiegelung der Glasscheibe und die Kleinheit und Schnelligkeit der Fische. Ersteres kann man mit einem gezielten Aufnahmewinkel verhindern, das zweite mit einer Nahlinse oder einem Makroobjektiv. Der Schnelligkeit der Fische kann man nur Geduld oder einen schnellen Autofokus des Objektivs entgegen halten. Am besten natürlich beides. Da die Helligkeit im Aquarium normalerweise nicht ausreicht bzw. die Belichtungszeit zu lang oder die ISO-Zahl zu hoch werden würde kommt man in der Praxis um ein geblitztes Foto nicht herum. Als Blitz gibt es verschiedene Möglichkeiten - bis hin zu einer kompletten Funkanlage.

So - das ist die Kurzfassung, für diejenigen die mehr Interesse an der Fischfotografie haben geht es unten weiter.  lachen-transp

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Erste Versuche:
Meine ersten Versuche Fische zu fotografieren habe ich um 1960 gemacht. Mit einer manuell scharf zu stellenden Sucherkamera und einem Blitzgerät, an dem man nichts einstellen konnte. Entsprechend miserabel waren die Ergebnisse. Das heißt nicht, daß es damals nicht Leute gegeben hat die sehr gute Fischfotos gemacht haben - ich habe jedenfalls nicht dazu gezählt. Eigentlich war ich nie ein guter Fischfotograf - es hat mir einfach die Geduld gefehlt. Für ein gutes Fischfoto hat man damals sehr schnell einen ganzen Film gebraucht. Und dann war man nie sicher ob auch ein einziges gutes Foto dabei war!

Einige Beispielfotos, viel habe ich nicht mehr:

Seewasser_um_1960_ThSüßwasser_um_1961_Th











Links Seewasser um 1960, Rahmenaquarium, Aquarienmaß 70 x 35 x 30. Blitz in der Frontscheibe. Murks - das Aquarium und das Foto! Allerdings war Seewasser zu dieser Zeit nicht so einfach wie heute. So mußte man die Salze beim Drogisten oder in der Apotheke einzeln kaufen und selber zusammenmischen. Fertiges Seesalz gab es allgemein erst ab ca. 1965. Um diese Zeit gab es dann auch die ersten Abschäumer.
Rechts Süßwasser um 1961, Rahmenaquarium, Aquarienmaß: ca. 80 x 40 x 40, etwas mit Korkrinde verkleidet, unscharf, Scheibe nicht sauber gemacht, man kann aber den alten Blitz gut erkennen - wenigstens etwas. Vorne war eine „gefundene” Marmorplatte eingebaut, da konnte man das Whiskyglas abstellen. Aber nur ein kleines pro Abend und auch nur sehr selten - der Whisky war damals sündhaft teuer. Eine Flasche „Black & White” hat ca. 25.- DM gekostet! Dagegen hat ein Lehrling im ersten Lehrjahr um diese Zeit 60.- DM verdient - im Monat, nicht am Tag! Billiger war Whisky nur, wenn er von den Amis aus der PX war. lachen-transp

Seewasser_um_1966_ThSeewasser_120_um_1966_2_Th








Oben: Seewasser, Ausschnitt, um 1967, Rahmenaquarium Eigenbau, oberer Winkel nach außen! Boden- und rechte Seitenscheibe und die Rückwand waren aus Kostengründen aus Eternit, Maße: 120 x 60 x 60, linkes Bild unscharf, nicht gut ausgeleuchtet. Rechtes Bild für die damalige Zeit gar nicht so schlecht.
Damals konnte man noch keine lebenden Korallen halten, man war schon froh, wenn im Becken Caulerpa und grüne Fadenalgen gewachsen sind. Die Korallen sind alles tote Skelette, die wurden in größeren Mengen importiert!

Zu dieser Zeit hat man es mit dem Umweltschutz nicht so genau genommen. Jetzt tut man wenigstens so, in Wirklichkeit hat sich die Sache nur verschoben. Wenn etwas nichts kostet, die Industrie, Wähler oder die restlichen Lobbyisten nicht direkt verärgert werden, so wird es gemacht, wenn es aber irgend eine größere Gruppe treffen könnte wird es stillschweigend übergangen. Beispiel: Alle Politiker reden vom Umweltschutz - nur nicht vom Flugverkehr! Dabei ist er mit der größte Klimakiller! Darf man aber nicht sagen - sonst sind die ganzen Urlauber sauer. Auf mich natürlich jetzt auch. Macht aber nichts. Vielleicht sollte mancher darüber nachdenken - auch über die viel zu großen Protz-Autos. Die im Betrieb nicht nur zu viel Benzin oder Diesel brauchen, sondern zur Herstellung auch viel zu viel Energie und Rohstoffe. Hat natürlich auch jeder seine eigene Ausrede dazu!
Wir selber sind nie die Schuldigen - es sind immer die Anderen!
zwinkern-transp_grau
 



Blaue_Keilfleckbarben_laichen_03_ThHier wird es langsam besser, um 1986, Olympus OM1, manuell scharf zu stellendes Objektiv, soweit ich mich erinnere aber bereits Makroobjektiv, halbautomatischer Blitz.
Ein laichendes Paar der „blauen” Keilfleckbarbe. Diese Mutante ist in unserer Anlage in Grünenbaindt entstanden. Es gibt eine eigene Seite über die „Blaue Keilfleckbarbe”. Da sind auch noch mehr Fotos.




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Warum ich Kameras von Olympus verwende
Mein Vater hatte vor dem Krieg eine Leicaausrüstung. Diese Leica mußte Ende des Krieges als Tauschobjekt herhalten. Später haben meine Eltern dann einen Lordomat und eine 6x6 Zeiss-Ikon gekauft. Mit diesen beiden Apparaten habe ich nach meiner Box-Zeit auch fotografiert. Es waren beides gute Fotoapparate. Für den Lordomat waren sogar Wechselobjektive vorhanden. Es war aber eine „Sucherkamera” und somit für Fischfotografie nicht geeignet.
Da ich Anfang der 70er Fische fotografieren und mit den Bildern dann Abends im Schaufenster des Zoogeschäftes eine automatische Diashow vorführen wollte, brauchte ich somit eine neue Kamera. (Das mit der Diashow habe ich auch gemacht - hat aber keinen Menschen interessiert - ist fast keiner stehen geblieben. Wieder ein mal, wie so oft:  „Außer Spesen nichts gewesen”!)
Damals mußte man an den Kameras alles selber (manuell) einstellen, auch die Objektive mußte man manuell scharf stellen. Um Spiegelungen vorzubeugen habe ich beim fotografieren den Fotoapparat in die rechte und den Blitz in die linke Hand genommen. Kamera und Blitz waren mit Kabel verbunden. Die Kamera war möglichst im rechten Winkel zur Glasscheibe, die Blitzrichtung konnte ich variieren. Das Objektiv wurde auf die gewünschte Entfernung eingestellt und der Fisch dann mit der Kamera „verfolgt”. Da ein Foto auf diese Art meistens länger gedauert hat war es ziemlich anstrengend. Deshalb habe ich eine möglichst leichte Kamera gesucht. Und die leichtesten Kameras zu dieser Zeit - auch noch 30 Jahre lang - hat Olympus gebaut. Olympus hatte auch - neben Nikon - das reichhaltigste Makrozubehör.
Wegen so einer einfachen Sache bin ich bei Olympus gelandet.

Da ich nach dem Ende meiner analogen Fotografie außer dem Mikroskop keinerlei Olympusteile mehr hatte wäre es eine gute Gelegenheit gewesen beim Wechsel auf digital auf einen anderen Hersteller umzusteigen. Warum habe ich es nicht getan? Natürlich deshalb weil ich mit Olympus immer zufrieden war.
Nebenbei halte ich nichts davon daß die oder jene Marke nennenswert besser sein soll. Die Fotos macht bekanntlich immer noch derjenige der die Kamera bedient und das Motiv aussucht! Unterschiede bei den Chipgrößen - also Vollformat oder kleinerer Chip - machen sich sowieso erst bei riesigen Vergrößerungen bemerkbar. Eher schon beim so genannten  Rauschen.

Nachtrag Jan. 2012:
Inzwischen habe ich schon länger eine Nikon D700 mit Vollformatsensor. Der hauptsächliche Unterschied zur E3 besteht in der „Nachtsichtigkeit” der D700. Mit dieser Kamera kann man tatsächlich Nachtaufnahmen machen. (Unter Fotos ist eine, Grünenbaindt um 3:25 !). Und ISO-Einstellungen bis 2000 machen tatsächlich keine Probleme, Aquarienaufnahmen mache ich immer mit 1000 ISO. Sogar drüber dauert es noch, bis es wirklich unangenehm wird! Außerdem ist sie bei Serienaufnahmen schneller, hat mehr Einstellmöglichkeiten - bis zur Kompliziertheit - und man kann deshalb sehr gut mit dem Gerät spielen. Und obwohl die Fotos natürlich „besser” sind, soo viel besser sind sie auch wieder nicht. Dafür war die E3 kleiner und leichter. Und die Teles waren bei gleicher Brennweite (wegen des kleineren Chips) nicht so groß und schwer. Auch hat mir das Four-Thirds-Format (4 zu 3) eigentlich besser gefallen als das normale Fotoformat (3 zu 2). Es hat eben alles Vor- und auch Nachteile. Etwas mit nur Vorteilen gibt es nicht. Ich suche es trotzdem immer wieder. lachen-transp

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Die Probleme der Fischfotografie
Wenn man Fische im Aquarium fotografieren will tauchen gleich mehrere Problem auf ein mal auf.
Die Probleme:
1)  Die Fische sind hinter Glas. Glas mindert die Qualität der Abbildung. Je schräger man durch das Glas fotografiert, desto schlechter wird das Bild. Das selbe gilt für die Dicke der Glasscheiben. Je dicker desto schlechter.
2)  Glas spiegelt, es spiegelt um so mehr je steiler der Winkel vom Fotoapparat zur Scheibe ist.
3)  Die Fische bewegen sich - meistens schneller als einem lieb ist.
4)  Die Fische sind meistens klein.
5)  Die Aquarien sind im allgemeinen nicht hell genug daß man ohne Blitz auskommen würde.

Die Lösungen:
1)  Man muß möglichst in einem steilen Winkel zur Glasscheibe fotografieren. Und möglichst nicht in einem öffentlichen Aquarium, da diese Becken sehr dicke Scheiben haben.

2)  Das mit dem spiegeln ist ein echtes Problem. Fotografiert man in einem flachen Winkel macht sich die Glasscheibe negativ bemerkbar. Fotografiert man eher im rechten Winkel, so hat man die Kamera oder den Blitz oder sonst was auf dem Bild. (Früher hatte ich deshalb die weiße Schrift meines Makroojektives schwarz übermalt.) Man könnte alles außer dem Objektiv der Kamera mit einem schwarzen Stoff verkleiden und mit einem externen Blitz von der Seite belichten. Geht zwar - ist aber umständlich. Heute mache ich es so, daß ich mit einem auf den Blitzschuh aufgesteckten Blitz fotografiere und möglichst nah an die Scheibe heran gehe. Der Blitz ist dann so nah an der Scheibe daß er nicht mehr spiegeln kann. Das geht mit allen externen Blitzgeräten. Man kann auch die Kamera in die eine Hand und den Blitz in die andere Hand nehmen und durch gezielten Winkel des Blitzes Spiegelungen weitgehend verhindern. Habe ich früher so gemacht.

3) Gegen die Bewegungen der Fische hilft nur Geduld und ein schneller Autofokus. Früher mußte man bei manuell scharf zu stellenden Objektiven mit der ganzen Kamera den Fisch verfolgen. War ziemlich anstrengend. Manche mögen das - sie machen es immer noch so! Trotz vollautomatischer Ausrüstung! Warum ist mir schleierhaft - jedenfalls stellt mein Olympus Makro bedeutend schneller scharf als ich überhaupt reagieren kann. Wenn man Bedenken hat daß die Mechanik die Hin- und Herstellerei nicht lange aushält kann man den Autofokus ja so einstellen, daß das Objektiv nicht kontinuierlich, sondern nur bei erneuter leichter Betätigung des Auslösers scharf stellt. Ich bin der Meinung daß es das aushalten muß. Soo oft fotografiere ich schließlich keine Fische. Werde mich bei Gelegenheit aber bei Olympus erkundigen.

4)  Wenn man kleine Objekte groß abbilden will benötigt man ein Makroobjektiv. Es geht zwar auch mit Vorsatzlinsen, aber nicht wirklich gut. Bei richtig großem Maßstab - 1 zu 1 - wird die Qualität der Abbildung besser (als mit Vorsatzlinsen) wenn man ein „normales” Objektiv in Retrostellung (umgedreht) an dem Normalobjektiv befestigt. Da muß man halt basteln. So habe ich meine ersten Versuche mit richtigen Makroaufnahmen gemacht.

5)  Fische ohne Blitz zu fotografieren geht nur in den seltensten Fällen. Das ist aber auch nicht schlimm, die heutigen Blitzgeräte sind enorm leistungsfähig und arbeiten sehr gut mit der Kamera zusammen. So kann man die Kamera schnell auf einen helleren oder dunkleren Hintergrund einstellen oder auch die richtige Belichtung wählen wenn der Fisch mehr oder weniger Licht reflektiert.
Hält man die Kamera etwas von der Aquarienscheibe entfernt und blitzt mit einem parallel zur Kamera montierten Blitz - egal ob eingebauter oder externer - so hat man den Blitzreflex mit Sicherheit mit auf dem Foto. Abhilfe schafft da, wenn man den externen Blitz über ein Kabel oder Funk mit der Kamera verbindet und den Blitz so schräg zur Bildrichtung (Kamerarichtung) hält, daß sich der Blitz nicht mehr im Bild spiegelt. Er kommt sozusagen nicht mehr „aufs Bild”.
Es gibt auch noch einen ganz einfachen Trick: Wenn man die Kamera - genauer das Objektiv - direkt an die Aquarienscheibe hält, so kann man sehr gut sogar mit dem eingebauten Blitz fotografieren. Der Blitz ist in diesem Fall deshalb nicht mit auf dem Foto, da zwischen Objektiv und Scheibe gar kein Platz ist daß da überhaupt „Blitzlicht” durchkommen kann. Man darf halt kein Motiv zu nahe an der Scheibe fotografieren wollen, da das Blitzlicht in diesem Fall darüber hinweg geht und das Motiv dann zu wenig Licht abbekommt. Das merkt man dann aber schon. lachen-transp
 


Das oben gesagte gilt allerdings nur für Olympus Spiegelreflexkameras, da ich eigene Erfahrungen nur mit einer Olympus E-500 und einer E-3 habe. Aber da nur gute! Vor einigen Jahren hatte ich noch eine „normale” digitale Kamera. Also eine „Sucherkamera”. Da war die Fischfotografiererei nicht so recht zufriedenstellend. Jedenfalls hat sie nicht meinen Vorstellungen entsprochen.

Unterschied Sucher- Spiegelreflexkamera
Sollte es jemand nicht wissen: Der Unterschied einer „Sucherkamera” zu einer Spiegelreflexkamera besteht darin, daß man das zu fotografierende Objekt bei einer Sucherkamera durch den Sucher und bei einer Spiegelreflex durch das Objektiv sehen kann. Da der Sucher an einer anderen Stelle als das Objektiv sitzt stimmt die „Parallaxe” nicht, man bekommt geringfügig einen anderen Ausschnitt auf das Bild als man durch den Sucher sehen kann. Bei Nahaufnahmen kann sich das schon sehr bemerkbar machen. Zudem kann man bei einer Sucherkamera im Normalfall das Objektiv nicht wechseln. Bei den alten Leicas oder beim Lordomat z.B. ging es trotzdem, um den Ausschnitt für die verschiedenen Objektive zu kontrollieren waren im Sucher verschieden große Leuchtrahmen. Der Vorteil einer alten Sucherkamera gegenüber einer Spiegelreflex war das fehlende „klick” oder „klack” des hochklappenden Spiegels. Manche Kameras waren da richtig laut - so die alte Canon F1 eines Freundes - beim Mäuse fotografieren waren nach jeder Aufnahme die Mäuse wieder weg. Wir hatten trotzdem - oder gerade deshalb viel zum lachen. lachen-transp

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Sklavenblitzgeräte

Sklavenblitz_Unomat_ThSklavenblitz_Osram_Th










Sogenannte Sklavenblitze. Linkes Foto: Links zu, rechts aufgeklappt. Solche Blitzgeräte kann man auf einen Blitzschuh stecken oder einfach an geeigneter Stelle aufstellen, sie lösen zeitgleich mit dem Hauptbitz aus. Man muß nur darauf achten, daß der Sensor dieser externen Blitzgeräte vom Hauptblitz erfaßt werden kann, der Blitz der Kamera muß also den Auslösesensor „sehen” können. Bei mir hat die Angelegenheit aber einen kleinen Haken: Die Belichtung stimmt meistens nicht. Ich muß immer mehrere Aufnahmen machen und mich an die richtige Belichtung herantasten. Ist aber trotzdem eine feine Sache - und nicht teuer. Gibt’s gebraucht beim Versteigerer. Auf dem Bild rechts ein anderes Modell.
 

Moderne digitale Blitzgeräte mit Funkverbindung zur Kamera.
Dann gibt es noch die externen Blitze welche von der Kamera ferngesteuert werden. Bei Olympus kann die E-3 bis 3 Blitze fernsteuern. So kann man bei der Aquarienfotografie sogar noch einen Blitz auf die Deckscheibe des Aquariums legen und somit das Bild besser ausleuchten.
Man kann auch bei einem Blitz mit Fernsteuerung oder Kabel die Fische nur von oben blitzen. Manchmal ist das Ergebnis besser als wenn die Fische von vorne schräg geblitzt werden. Das muß aber jeder selber ausprobieren und sehen was ihm am besten liegt. Bei der analogen Fotografie konnte man mit  Olympus (OM4-Ti) mit mehreren Blitzen fotografieren. Sie waren alle mit Kabeln verbunden und haben zusammen ausgelöst. So viel besser waren die Ergebnisse aber auch nicht, es war nur viel mehr Aufwand.

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Erstellt: März 2007
Überarbeitet, ergänzt: Januar, Mai, September 2010
 

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