Beschreibung und Fotos von einem Filter-System, wie ich es ähnlich bereits im ersten Laden verwendet habe.
Foto rechts ist ein geklebtes Eternitaquarium aus dem ersten Laden. Das Foto ist im „Kellerloch” gemacht worden, da habe ich kurze Zeit „zierfischzüchten trainiert”, siehe Aquarien. Da hatten alle Aquarien einen ähnlichen Filter, im zweiten Laden nur noch die Aquarien vorne. Einen ähnlichen Filter hat auch das VA-Aquarium unter Aquarien (Bild rechts oben). Das erste Modell dieser Art hatte ich in einem 1m Eternit Seewasseraquarium eingebaut, das 1967 über dem Fußende unseres Bettes an der Wand hing. Dieses Prinzip kann natürlich genausogut eingeklebt werden und ist dann ein Innenfilter, die Bezeichnung „Splett’s Außenfilter” habe ich zur Unterscheidung gewählt. Ich habe noch mehr Filter gebaut - oder hochtrabender „erfunden”.  Es ist eigentlich ein ganz normaler Filter, das Besondere daran ist nur, daß man sehr gut an den Filtertopf herankommt, ihn schnell und einfach aushängen kann und so der Filterwechsel äußerst praktisch ist. Man muß dazu nicht einmal die Pumpe ausschalten!
Der fotografierte Behälter wurde 1971 als Filter für ein Seewasseraquarium geklebt. Er war zur Zeit der Aufnahmen gut 35 !!! Jahre alt und auch bis 2005 im Betrieb! Dass das Ding nach so vielen Jahren nicht mehr top aussieht ist somit verständlich! Also bitte nicht schimpfen. dass ich so einen vergammelten Kasten fotografiert habe. Die 500er Turbelle® ist genauso alt und ist in dieser Zeit fast immer gelaufen! Die Verklebungen sind nicht mehr einwandfrei, der Behälter ist aber noch dicht. Der Innenbehälter ist nicht mehr ganz in Ordnung. Die Rückseite war früher die Außenseite, damit nicht jeder sofort sehen konnte was das für ein Filter ist, war diese Seite schwarz. Es ist möglich, daß das grüne Gitter vom Einsatz neueren Datums ist, da waren früher wahrscheinlich Stäbe eingeklebt. Ich bin mir aber nicht ganz sicher.
Der komplette Filter. Der Filter wurde speziell für eine Turbelle® geklebt. Darum sind auf der rechten Seite zwei waagrechte Stege mit Löchern zum einsetzen der Pumpe, bzw. des Rohres in dem die Pumpe steckt, angebracht. Der Behälter hat oben auf jeder Seite ein Loch, da war früher ein dickerer VA-Draht eingeschoben, an dem der Filterbehälter am Aquarium hing. Links ist das Überlaufrohr zu sehen. Das schwarze Rohr kann man auf das senkrechte graue aufschieben und die Länge somit je nach Beckenhöhe variieren. Das Rohr gehört natürlich auf die andere Seite, das Aquarium wäre rechts. Zur Demonstration ist Eheimgrün im Filterbehälter. Das Überlaufrohr wird mit dem aufgesteckten Silikonschlauch angesaugt, das Ende des Schlauches wird dann in die erste Filterkammer gehängt. Auf diesem Foto kann man auch sehen, daß der Bastler etwas gemurkst hat: Das Pumpenrohr wurde verlängert, dabei ist das PVC-Rohr zu heiß und somit braun geworden. Allerdings habe ich damals mit Bunsenbrenner gearbeitet, da ist das schneller passiert als heute mit Lufterhitzer.
Der leere Filter. Der Filterbehälter hat oben knapp unter der Wasseroberfläche ein größeres Loch mit angeklebtem kurzem Rohr. Dieses Rohr paßt ziemlich genau in ein Loch in der Trennwand. Wenn das Rohr des F-Behälters in das Loch gesteckt und der VA-Haken angebracht ist, sitzt der Filtertopf fest.
Von der anderen Seite. Hier kann man sehen wie einfach der Filterbehälter befestigt ist: Es wird nur ein umgebogener VA-Draht über die beiden Plexistege geklemmt.
Der Einsatz zum abtropfen schräggestellt. So kann das Wasser ablaufen und man kann den abgetropften Filtereinsatz zum ausleeren wegnehmen. Neues Filtermaterial hineingeben (oder auswaschen), den Einsatz befestigen und fertig. Die Pumpe läuft währenddessen weiter.
Noch eine Aufnahme des ganzen Filters.
Ansicht von oben. Der Filterkasten ist wahrscheinlich deshalb immer noch dicht, weil ich damals die Ecken förmlich mit Kleber ausgegossen habe. Die Nähte die nur an der Stoßnaht geklebt wurden sind undicht geworden, weiter oben kann man auch sehen, daß Algen in die Naht gewachsen sind. Natürlich erst nachdem die Klebenaht keine Haftung mehr hatte. (Nicht daß schon wieder einer kommt und sagt daß die Algen auch unter Acrifix® wachsen würden - wie bei dem Silikongerücht.)
Das sind zwei verschiedene Überläufe.
Man kann den eigentlichen Filtereinsatz variieren, ich hatte ihn auch schon mal auf der ganzen Breite eingehängt. Da war die Abtrennung zwischen erstem und zweitem Abteil nicht so hoch, also nicht bis zur Wasseroberfläche und die Breite auf die des Einsatzes abgeschnitten. Der Einsatz war auf der Seite zum Einlauf niedriger, an diese Plexiplatte waren zwei Plexistreifen als „Haken” über die ganze Breite geklebt und der Kasten wurde direkt an der Abtrennung eingehängt. Zwar ist das dann nicht ganz wasserdicht, das macht aber in der Praxis nichts. Da gehen halt ein paar Liter daneben vorbei.
2011, habe inzwischen so einen Filter für das 160er Aquarium gebaut, hier ist die Beschreibung.

November 2006 Überarbeitet, ergänzt: Februar 2008, Dez. 2010
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